In folge einer Wette verzehrten 2 hier wohnhafte Kahn- bzw. Bootsfahrer am vergangenen Sonntage in einem hiesigen Gasthofe für 300 Mark 60 Stück Knoblauchwürste. Ohne später die geringsten Beschwerden zu haben.
Das Opfer einer unvernünftigen Wette wurde am vergangenen Dienstag ein
Fleischermeister aus Usedom. Derselbe wettete im Kruge mit seinem Gesellen,
dass er innerhalb einer Viertelstunde 12 Flaschen Bier vertilgen wolle. Der
Meister verlor die Wette!
Im nächsten Krug wurde Wein getrunken. Am anderen Morgen wurden beide im
Fleischerwagen gefunden.
Der Fleischermeister war tot!
Ein Stammtisch ist in einem bestimmten Lokale
ein bestimmter Tisch in einem bestimmten Winkel,
an dem zur bestimmten Stunde bestimmte Gäste
auf ihren bestimmten Plätzen sich niederlassen,
um bei der Vertilgung einer bestimmten Menge eines bestimmten Getränkes
aus bestimmten Gläsern über bestimmte Themen zu sprechen
und dann zur bestimmten Stunde aufbrechen,
weil man zur bestimmten Zeit zu Hause bestimmt erwartet wird.
Die leidige Gewohnheit bei kaltem Bier die verkorkten Flaschen in den Ofen zu stellen, hat ein 19 jähriges Fräulein F. sehr büßen müssen. Als die junge Dame die Flasche wieder aus dem Ofen nehmen wollte, erdröhnte ein Knall und Hunderte von Glassplittern flogen dem Mädchen ins Gesicht und verletzten es schwer.
Gastwirte und Bierhändler bedienen sich noch häufig zum Reinigen von
Bierflaschen der bleiernen Schrotkörner, es kommt dabei öfters vor, daß
Schrotkörner am Boden der Flaschen festkleben.
Es dürfen keine Gefäße verwendet werden, in denen sich Rückstände von Zink und
Blei befinden.
Ansonsten Bestrafung bis zu 150 Mark!
A.„Warum schicken Sie denn Ihre Köchin fort? Sie sagten doch immer, dass sie
so vorzüglich kocht!“
B.„Ja, alles was recht ist, aber die kocht so gut, dass niemals mehr etwas zum
Abend übrig bleibt.“
Zwei Männer sitzen noch spät abends am Kneiptisch.
Sag`August, was sagst Du denn Deiner Frau, wenn Du so spät nach Hause
kommst?
Ich sage nur: Guten Abend! Alles andere sagt meine Frau.
Der lange eiserne Stab, auf dem die Flundern zum Räuchern aufgehängt werden, glitt beim Abnehmen der fertigen Ware so unglücklich in die Hand der Frau Räuchereibesitzerin Rabe, daß letztere infolge des Schrecks und der Schmerzen 2 Stunden ohnmächtig wurde.
Frau Wirtin hat sie gut Bier und Wein? Wo hat sie ihr schönes
Töchterlein?
Ick hew blot Dünnbier un suur Melk, un min Dochter mütt Meß uploaden.
Hochdeutsch: Ich habe nur Dünnbier und saure Milch und meine Tochter muss Mist aufladen.
Wo man singt, da laß Dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine
Lieder
Wo man trinkt, da weile unerschrocken, böse Menschen sitzen immer trocken,
usw.
Gast: Sie Kellner, ich möchte zum Braten etwas Saures!
Kellner: Ich werde Ihnen sogleich Ihre Rechnung übergeben!
Zu einem biederen Tucker in Wollin kam einst ein armer Reisender und bat um
ein Almosen. Da gerade das Mittagsessen auf dem Tische stand – Kartoffeln und
selbstgefangene Fische, so wurde er gebeten an der Mahlzeit teilzunehmen. Da
der Reisende überwiegend Kartoffeln aß, sprang der Wirt nach einer Weile zornig
auf und rief: „Du Lüchting, frett Fisch, de Tüften sind düer!“
Heutzutage ist es anders!