Advent (lat. ) bedeutet soviel wie Ankunft, aus der Ankunft des wilden Wodan (germ. Donnergott) wurde im Christentum die Ankunft Jesu. Die Adventszeit beginnt mit dem vierten Sonntag vor Weihnachten. Der Legende nach hatte die Nürnberger Nonne Anna Forchel eine Vision: Die allerseligste Jungfrau überreichte ihr als Weihnachtsgeschenk einen blühenden Baum. Seit dem 20. Jahrhundert hat sich in Deutschland der Adventskranz durchgesetzt, wobei die Kerzen die vier Sonntage bis zum Heiligen Abend und das Grün die Hoffnung symbolisieren.
O, nu kümmt die schönste Tied,
Wihnachten is nich mihr wiet!
Jeder möt nu väl bedenken,
wat hei künn sin leiwsten schenken,
un hei köfft so männig Saken,
üm ehr uck `ne Freud to maken.
In die allerfiernsten Ecken
Warden die Geschenk verstäken.
Hier ward grient, un dor ward tuschelt
In die Schappen rümmermuschelt.
Keiner dörf jo dorvan weiten,
wat die Frugens handarbeiten;
un de Jung sagt in dei Kammer
un wirkt rüm mit Fiel un Hammer.
Ja, dat giwwt woll idel Lust
die du nich girn missen wust.
In ihm verbergen sich vorchristliche Glaubenselemente!
Der Brauch verkörpert den Wunsch den Winter unbeschadet zu überstehen. Unser heutiger Adventskranz wurde erst 1838 von Johann Hinrich Wichern eingeführt. Den Adventskalender gibt es seit 1885 als ein Gerhard Lang einen von seiner Mutter geschenkt bekam.


