Auch im zweiten Teil des Buches „Holzhäuser aus Wolgast - Ikonen der Bäderarchitektur" werden Villen der Wolgaster Firma in vielen alten und neuen Ansichten wie auch mit ihrer wechselvollen Geschichte umfassend dargestellt. Beginnend mit Bansin, Kölpinsee / Stubbenfelde und Zinnowitz auf Usedom, folgen danach die Stadt Wolgast und die Seebäder Binz, Sellin und Göhren auf Rügen. Bei den in verschiedenen Orten vorgestellten Villen sind im Detail immer wieder Ähnlichkeiten zu entdecken. Trotzdem ist das unterschiedliche Aussehen und die kreative Gestaltung der Gebäude beeindruckend. Diese Gestaltung war möglich, da der Wolgaster Betrieb mit seiner Zweigstelle und Architekturbüro in Berlin schon vor 1890 ganz auf individuelle Kundenwünsche angefertigte Bauten entwarf und überall in Deutschland und weit darüber hinaus aufstellte. Da es sich bei den Bauten um vorgefertigte, transportable Holzhäuser handelt, wurde die Kreativität nur durch die Katalogvorgaben eingeschränkt. Der Wolgaster Betrieb war der erste Fertighausproduzent in Deutschland und hat ein kleines Kapitel in der Architekturgeschichte mitgeschrieben. Einige Häuser und ihre wechselvolle Geschichte werden nun kurz vorgestellt.. In Bansin belegen einzigartige, historische Fotos aus der Bauphase, dass die Villen Asgard (Brage) und Heimdall zur gleichen Zeit errichtet wurden, wobei interessant ist, dass die Villa Heimdall im Nordischen Stil und Asgard im Schweizer Stil entworfen wurden. Die auf den Fotos ersichtlichen Details als auch die fertigen Häuser sprechen eindeutig dafür, dass beide Gebäude von der Wolgaster Firma errichtet wurden.
Das im Vierfarbdruck hergestellte Buch hat 119 Seiten, ein Format von 230 x 315 mm. ISBN 978-3-9810371-5-9
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